GALERIE HELGA BROLL
 
 
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Dagmar Heppner


>>KAP Beitrag


Fantôme, 2005, Foto,
ca30x40cm



Monuments of passion, 2005,
Projektion, 80 Dias



Ohne Titel, 2006, Installation
(Gasbetonsteine, Teerfarbe, Rollen), 150x150x120cm


Dagmar Heppner
(*1977, Hamburg, lebt und arbeitet in Basel).

1997 – 2000 Muthesius - Schule für Gestaltung und
Kunst, Kiel
2000 – 2001 Praktikum, agps.architecture, Zürich
2001 – 2002 Schule für Gestaltung und Kunst, Zürich
2002 – 2004 Schule für Gestaltung und Kunst, Basel

Frei das Medium wechselnd – Zeichnung, Fotografie,
Skulptur und Installation – entwirft Dagmar Heppner
verworrene Szenarien, die Strategien wie Wiederholung,
Inversion und Nachahmung bestehender Bilder und
Ausdrucksweisen anwenden. Auf unprätentiöse und
direkte Art visiert ihre Arbeit ikonische Vater- und
Mutterfiguren der internationalen Konzeptkunst an –
von Bas Jan Ader bis John Baldessari, Felix
Gonzales-Torres, Cindy Sherman und zurück zu Yves
Klein – und zeichnet sie in einem privaten,
subjektivem Register nach. Während sie ihre
analytische Herangehensweise und ihr pointiertes
Wissen der neueren Kunstgeschichte mit dem viel Humor
konstant zerrüttet, wendet sich Heppner an das
mittlerweile klassische Repertoire zeitgenössischer
Kunst und verankert es innerhalb alltäglicher
Erfahrungen. Ihre lose miteinander verbundenen
Interventionen sind mit dem Ziel konzipiert, die
heiligen Monumente der Avant-Garde zu konfrontieren.
Mit einer Mischung aus Respekt und Unverfrorenheit
schleicht Heppner auf Zehenspitzen in die Höhle des
Löwen, um uns die Neuigkeit zu bringen, dass der Löwe
schon längst eingeschlafen ist, und es ist höchste
Zeit, ihn sanft zu wecken.



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Fotos zu dem Ausstellungsbeitrag
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Fotos von Martin Friedli