GALERIE HELGA BROLL
 
 
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Karin Hueber


>>KAP Beitrag







Karin Hueber ist 1977 geboren in Basel, wo sie auch lebt und arbeitet. Sie hat im Jahr 2005 die Hochschule für Gestaltung und Kunst, Abteilung Bildende Kunst Medienkunst abgeschlossen und war u.a Gründungsmitglied vom Kunstraum Schalter.
In ihren Installationen bezieht sie sich auf vorgefundene architektonische Ausstellungssituationen, oder geht von Landschaftsbildern aus, die sie untersucht, analysiert und aus den Informationen ihre Arbeiten entwickelt. Karin stellt Logik, Statikgesetze und Wahrnehmungsprinzipien in Frage oder setzt sie ausser Kraft. Sie setzt unmögliche Erscheinungsformen real existierender Räume in Objekte um (Where the streets have no name, 2005), oder entzieht durch einfach Verdoppelung und Drehung eines Grundrisses den Galeriebesuchern die Orientierungsgrundlage (einszueins, 2004). Ihre Objekte, Zeichnungen und Installationen leiten sich meist direkt aus konkreten Räumen ab, doch hinterlassen sie beim Betrachter oft eine Art Verwirrung oder Unbehagen, man bleibt in fühlbarer Distanz. Gerade durch die Transformierung von Architektur, die man täglich fraglos benutzt und der man sich anvertraut, wird deutlich, wie interpretierbar und damit undefinierbar und unzugänglich Wirklichkeit ist.



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Fotos von Martin Friedli